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Pressemeldungen

Donnerstag, 10 Januar 2019 17:13

(PM vom 10.01.2019)

Jahresrückblick 2018 aus dem Amt für Stadtentwicklung

Planungsmaßnahmen Bleiche - Stadtwerkegelände – Jahnsportplatz

Anlässlich des Sporthallenkonzepts, das am 22.11.2017 der Bevölkerung in einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde, wurde von der TGS ein Gutachten in Auftrag ge-geben, um den Sanierungsbedarf der Halle zu ermitteln. Erst wenn dies vorliegt, kann entschieden werden, ob die Halle erhalten, saniert und erweitert werden kann oder ob ein Neubau erforderlich ist.

Bebauungsplan Nr. 81 „Bahnhofsgelände“

Im Laufe des Planungsverfahrens entschied man sich aufgrund der geänderten Linien-führung und der Ausweitung der Buslinien dazu, am Bahnhof eine „Zentrale Busstation“ einzurichten. Der daraus resultierende umfangeiche Abstimmungsbedarf mit der KVG Offenbach führte dazu, dass die Weiterbearbeitung des Bauungsplanes zunächst zurück gestellt wurde, bis Näheres über die mögliche „Zentrale Busstation“ feststeht. Diese Planungen haben unmittelbare Auswirkungen auf die Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 81.

Es wurden mittlerweile mehrere Planungsvarianten für die „Zentrale Busstation“ erar-beitet und von den Beteiligten diskutiert. Eine abschließende Entscheidung, kann erst getroffen werden, wenn eine vertragliche Vereinbarung mit der Deutschen Bahn über die teilweise Nutzung der Zugangsfläche am Stellwerk geschlossen wurde.

Entwicklung des Wohnbaugebietes „Südwestlich des Westrings“

Die Stadtverordnetenversammlung hat beschlossen, dieses Wohnbaugebiet durch eine externe Entwicklungsgesellschaft entwickeln zu lassen. Aufgrund des erheblichen fi-nanziellen Umfangs dieses Projektes musste vor der Entscheidung für eine bestimmte Gesellschaft jedoch ein europaweites Vergabeverfahren durchgeführt werden. Mit der fachlichen Unterstützung einer renommierten Kanzlei wurde die Vergabe im März europaweit ausgeschrieben. Im August konnte das aufwändige und rechtlich komplizierte Verfahren mit dem Vergabebeschluss durch den Magistrat abgeschlossen werden. Der Vertrag mit der ausgewählten Entwicklungsgesellschaft wurde im September unterzeichnet.

Mittlerweile haben die ersten Informationsveranstaltungen für die betroffenen Eigentümer und die Bürgerschaft stattgefunden. Auch wurden bereits diverse vorbereitende Untersuchungen in Auftrag gegeben, die in die nun zu erstellende Machbarkeitsstudie einfließen.

Umgehungsstraße 3. Bauabschnitt

Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens hat sich verzögert, da der straßenbautechnische und entwässerungstechnische Vorentwurf aufgrund des erheblichen finan-ziellen Umfangs europaweit ausgeschrieben werden musste. Mit der Erarbeitung des Vorentwurfs wurde im Juni 2018 begonnen. Im straßenbautechnischen Vorentwurf wird die Straße in Querschnitt und Höhe, sowie die weiteren entwurfstechnischen Details wie Entwässerung, Lärmschutz usw. ausgearbeitet. Im Anschluss sind der Artenschutzfachbeitrag und der Landespflegerische Begleitplan bezüglich der Abarbeitung der Umweltbelange zu erstellen.

Nach Abstimmung der Pläne wird die Genehmigungsplanung erstellt, die wiederum Grundlage für das baurechtlich erforderliche Planfeststellungsverfahren ist. Im Planfeststellungsverfahren werden die betroffene Öffentlichkeit, die Träger öffentlicher Belange und zuständigen Behörden im Verfahren beteiligt.
Einen Zeitplan hierfür konnte uns HessenMobil noch nicht mitteilen.

Umlegungen

Im Herbst 2018 wurde mit der Umlegung eines weiteren Abschnitts des „Gewerbegebietes südlich der Dudenhöfer Straße“ begonnen. Hierdurch wird eine zweite Anbindung des Gewerbegebietes an das Straßennetz ermöglich. Anschließend kann dann auch der Westring im Abschnitt zwischen Dudenhöfer Straße und Odenwaldring nach Jahrzehnten endlich erstmalig endgültig ausgebaut werden.

Grundstücksan- und -verkäufe

Da die Stadt Seligenstadt im Jahr 2018 keine Wohnbaugrundstücke mehr anbieten konnte, konzentrierten sich die Verhandlungen auf die Vermarktung der Grundstücke in den Gewerbegebieten „Südlich der Dudenhöfer Straße“ und „Nordring II“.

Insgesamt hat die Stadtverordnetenversammlung Verkäufe in Höhe von ca. 1,9 Mio. € beschlossen. Zum Teil fließen die Einnahmen erst im Jahr 2019, da die Beurkundung noch erfolgen muss.

Hans-Memling-Schule

Die Stadt steht seit der Rückübertragung des Gebäudes im Jahr 2017 mit mehreren Interessenten für das Gebäude in Kontakt. Eine Entscheidung über die möglichen Ge-bäudenutzungen und die damit verbundenen Sanierungs- oder Umbaukosten ist noch nicht gefallen. Aktuell wurden verschiedene Gutachten (z.B. Brandschutz, Statik, Bau-substanz) beauftragt, um eine Entscheidung treffen zu können, welche Nutzung dort am sinnvollsten und wirtschaftlichsten ist.

 

Forstwirtschaftliche Unternehmen - Stadtwald

Im Stadtwald Seligenstadt wurden zwei umfassende Wegesanierungen vorgenommen, in der Kieselheckenschneise/Grenzschneise und der Wasserwerkschneise. Die Auf-wendungen betrugen insgesamt rund 17.600 €. Die Wasserwerkschneise wurde mit knapp 4.000 € bezuschusst.

Außerdem wurde ein Waldumbau im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung beauftragt. Ein Fichtenbestand, der aufgrund von Borkenkäferbefall bereits abgängig war, wird durch Laubbäume ersetzte. Es werden 6400 Stieleichen und 1600 Buchen gepflanzt. Auch diese Maßnahme, die circa 24.700 € kostet, bezuschusst das Land fast hälftig.
Aufgrund des sehr trockenen Sommers können die Pflanzungen erst im Jahr 2019 er-folgen, so dass auch der Zuschuss erst im kommenden Jahr ausgezahlt wird.

Eine weitere Maßnahme im Stadtwald war die Sanierung einiger Waldtümpel. Diese Maßnahmen wurden vom BUND initiiert und mit Unterstützung von HessenForst und Kreis Offenbach (Untere Naturschutzbehörde) durchgeführt.

Das forstwirtschaftliche Unternehmen-Stadtwald hat auch im Jahr 2018 insgesamt einen Ertrag von rund 42.000 € erwirtschaftet. Die geplanten Einnahmen konnten aufgrund der guten Holzverkäufe auch in diesem Jahr übertroffen werden.

Pressemitteilung der Stadt Seligenstadt Nr. 7211

 

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