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"Mikrokosmos und transparenter Raum"


Samstag, 16. März 2019

Zu seiner ersten Ausstellung im Jahr 2019 mit dem Titel „Mikrokosmos und transparenter Raum“ lädt das Kunstforum Seligenstadt in die Galerie Kunstforum in der Frankfurter Straße 13 ein. Zu sehen sind Gemälde von Michelle Concepción und Skulpturen von Astrid Lincke-Zukunft. Vernissage ist am Sonntag, 20. Januar um 17.00 Uhr.

Was für den Wissenschaftler zum Alltag gehört – die Mikrofotografie - ist der Zugang zu einer Welt, die für unser bloßes Auge unsichtbar ist. Millimetergroße Kieselalgen, Proteinstrukturen von Zellen, Pollen in 100-facher Vergrößerung, die Formenwelt des Mikrokosmos wird in den meist großformatigen Arbeiten von Michelle Concepción auf scheinbar mühelose Weise thematisiert

Diese eigene, sich ständig verändernde Welt schwebt innerhalb der Begrenzung des Leinwandformates am Betrachter vorbei wie mikroskopische Bilder aus dem Labor, Organismen und Kleinstlebewesen. Zellen, zarte Formen, Farbwolken – ein Laboratorium an Farben und Formen. Michelle Concepcións Bilder, die sie in den unterschiedlichsten Techniken malt, sind absichtlich mehrdeutig. Sie bewegen sich in einem Mikro- und Makrokosmos von geheimnisvollen Geweben und amorphen Formen. Ihre Malerei hat eine meditative Wirkung, die anspricht und viel Freiraum für Interpretationen lässt.

Astrid Lincke-Zukunfts hochfragile, leichte Plastiken aus Buchenholz und Metall stehen im Kontrast zu den großformatigen Malereien von Michelle Concepción. Ihre Architektur basiert auf dem Konzept eines dynamischen Raumes. Sie entsteht intuitiv in einem Schaffensprozess, wie Zeichnungen im Raum, die zu dreidimensionalen, luftigen, ineinander verschachtelten Gebilden werden. Sie wirken gleichzeitig klar und komplex. Astrid Lincke-Zukunft setzt sich mit der Inszenierung des Sehens im Rahmen des konstruktiven Denkens auseinander. Ihre Plastiken spielen mit optischen Irritationen, die der Betrachter durch seine wechselnden Standpunkte und Blickwinkel erfährt. Ihre Gebilde versteht sie vorrangig als Wahrnehmungs- und Denkmodelle, denn sie eröffnen Grenzbereiche zwischen Objekt und Raum, die sie auch als „ambivalente Wahrnehmungsverschiebung“ bezeichnet.

Michelle Concepción kommt aus Puerto Rico, wuchs in Miami/USA auf und studierte an der University of Barcelona, im Art Institute of Chicago sowie in Offenbach an der Hochschule für Gestaltung (HfG). Die gebürtige Offenbacherin Astrid Lincke-Zukunft ist ebenfalls HfG-Absolventin.

Die Ausstellung läuft vom 20. Januar bis 31. März 2019. Öffnungszeiten sind Fr., Sa., So. und feiertags von 15.00 bis 18.00 Uhr und nach Vereinbarung. Eintritt frei.

 

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Ort 

Galerie Kunstforum im Alten Haus, Frankfurter Str. 13


Kunstforum Seligenstadt e.V.


 

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