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Pressemeldungen

Freitag, 26 März 2021 15:27

Seligenstadt (PM vom 26.03.2021)

Öffnungsstrategie: Seligenstadt bewirbt sich als Modellstadt / Antrag ist eingereicht

Die Stadt Seligenstadt bewirbt sich als hessische Modellstadt, um zeitnah Öffnungsschritte für Gastronomie und Einzelhandel zu ermöglichen. Am heutigen Freitag, den 26. März, wurde ein entsprechender Antrag eingereicht, um die nötigen rechtlichen Grundlagen zu schaffen: Bezugnehmend auf § 9a der Verordnung zur Beschränkung von sozialen Kontakten und des Betriebes von Einrichtungen und von Angeboten aufgrund der Corona-Pandemie hat Seligenstadt bei der Hessischen Staatskanzlei die Durchführung eines kommunalen Modellprojekts im Zeitraum vom 01. April bis 31. Mai 2021 beantragt. Hierbei liegt der Fokus auf Ausnahmen von den Regelungen der §§ 3a (Einzelhandel) und 4 (Außengastronomie). Durch das Modellprojekt will die Einhardstadt Seligenstadt der Hessischen Landesregierung wertvolle Erkenntnisse zur Verfügung stellen, die zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie beitragen.

„Wir hoffen auf grünes Licht“, so Bürgermeister Dr. Daniell Bastian. „Mit dem zentral gelegenen Testzentrum in der Altstadt haben wir die besten Voraussetzungen, um ein kontrolliertes Öffnungskonzept einzuführen.“

Historische Altstadt Seligenstadt als übersichtliches Testgebiet

Durch die geographische Lage am Main und die gewachsene Struktur rund um die ehemalige Stadtmauer ist die Altstadt klar definiert. Hier finden sich rund 100 Einzelhändler, überwiegend kleine, inhabergeführte Geschäfte sowie eine vielseitige Gastronomie. Auf diesem übersichtlichen Gebiet mit einer überschaubaren Fläche soll das Modellprojekt für Einzelhandel und Außengastronomie vorerst gelten. Begrenzt wird der Bereich durch die Parkdecks Kloster und Altstadt, den Parkplatz Feuerwehr sowie den Bahnhof (www.seligenstadt.de/einkaufswegweiser).

Testzentrum in der Altstadt

Seit dem 19. März 2021 befindet sich inmitten der Altstadt, im Innenhof der Familienbrauerei Glaabsbräu, ein Corona-Testzentrum. Es wurde in Zusammenarbeit mit einem privaten Unternehmer eröffnet. Von dort aus ist das gesamte Modellprojekt-Gebiet innerhalb weniger Minuten zu Fuß erreichbar.

Nach einer Online-Terminvereinbarung auf www.coronatest-seligenstadt.de können sich Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohnerinnen und Anwohner aus dem Umkreis sowohl mit Corona-Schnelltests als auch mit PCR-Tests testen lassen. Ebenfalls wird der kostenfreie wöchentliche „Bürgertest“ angeboten. Zu den Dienstleistungen gehört darüber hinaus eine mobile Teststation, die Unternehmen, Altersheime, Kitas und Schulen in Anspruch nehmen können.

Die Abrechnung erfolgt direkt über die kassenärztliche Vereinigung. Die Tests werden unter ärztlicher Leitung durchgeführt, dabei ist das Ergebnis des Antigen-Schnelltests bereits nach ca. 15 Minuten über einen QR-Code einsehbar. Adresse: Frankfurter Straße 9, 63500 Seligenstadt, Parkplätze im Innenhof der alten Brauerei.

Erhöhte Vorsicht durch zwei Projektphasen

Um das Modellprojekt in einem übersichtlichen Rahmen zu starten, beschränkt sich das Einzugsgebiet der teilnahmeberechtigten Kunden und Gäste in einer ersten Projektphase vom 01. bis 30. April 2021 auf die Einwohner der Einhardstadt Seligenstadt sowie der angrenzenden Ostkreis-Kommunen Hainburg und Mainhausen. Sollten die Erkenntnisse und Erfahrungen in diesem Zeitraum weitere Kapazitäten zulassen, wird das Modellprojekt in der zweite Projektphase 01. bis 31. Mai 2021 für Jedermann geöffnet. Zudem werden dann auch Gastronomen und Einzelhändler aus dem gesamten Stadtgebiet, inklusive der Stadtteile Froschhausen und Klein-Welzheim, teilnehmen.

Rahmenbedingungen und Ablauf

Kunden und Gäste lassen sich vor dem Einkauf oder Besuch der Außengastronomie auf das Coronavirus testen und legen dem Geschäft, Café oder Restaurant das Testergebnis samt Lichtbildausweis (Personalausweis, Pass oder Führerschein) vor. Dabei muss der Test innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführt worden sein. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass dieser im Testzentrum der Glaabsbräu durchgeführt wurde. Auch die Ergebnisse anderer Testzentren, wie etwa aus Mainhausen-Mainflingen, sind gültig. Es werden jedoch keine sogenannten Selbsttests akzeptiert.

Wie auch im Rahmen von Click&Meet nehmen die Geschäfte und Gastronomie zusätzlich die Personaldaten samt Adresse und Telefonnummer sowie Datum und Uhrzeit des Besuchs auf. Diese Daten werden zur Nachverfolgung für mindestens 14 Tage aufbewahrt.
Bei Aufenthalt im Geschäft und der Außengastronomie gelten die gängigen AHA-Regeln rund um den Mindestabstand, das Tragen medizinischer Masken sowie die Personen/Quadratmeter-Beschränkungen. Beim Aufenthalt am zugewiesenen Tisch kann die Maske abgelegt werden. Aufgrund des engen Kontaktes zu den Mitarbeitern soll sie jedoch während des Bestellens und Annehmens der Speisen und Getränke angezogen werden.

Teilnehmende Gewerbetreibende und Gastronomen weisen durch optisch einheitliche Plakate und Informationen auf die Rahmenbedingungen und Hygienevorkehrungen hin. Eine geeignete Vorlage wird durch das SeligenStadtMarketing (gemeinsame GmbH des Gewerbevereins und der Stadt Seligenstadt) zur Verfügung gestellt.

Auch sorgen die Geschäfte und Gastronomen durch regelmäßiges Testen ihrer Mitarbeiter für zusätzliche Sicherheit.

Voraussetzung: niedrige Infektionszahl

Basis des Modellprojekts ist die niedrige Infektionszahl im Ostkreis des Kreises Offenbach. Von den rund 21.300 Einwohnern Seligenstadts sind aktuell nur 27 nachweislich positiv getestet. In Hainburg waren es am gestrigen Stichtag 15 Personen/14.400 Einwohnern, in Mainhausen 20/9.400 Einwohnern (Quelle: Kreis Offenbach, 25.03.21). Sollten diese Werte bereits während der Projektphase 1 merklich ansteigen, behält sich die Stadt einen Abbruch des Projekts vor.

Auswirkung: erhöhte Testzahl und Nachverfolgung der Virusverbreitung

Durch den Anreiz der damit verbundenen Möglichkeiten des Einkaufens und Besu-chens der Gastronomie wird das Modellprojekt zu einer Zunahme freiwilliger Tests unter den Einwohnern führen. Dies hat zur Folge, dass sich die Dunkelziffer der Infektionen verkleinert und weitere Infektionsketten nachverfolgt und unterbrochen werden können. Das erhöht die Chance, dem Virus durch weitere Isolierung von Erkrankten entgegenzuwirken. Dies ist – neben der Zunahme der Impfkapazität – ein wichtiger Baustein der Bekämpfung der Pandemie.

Der Antrag wird von einer breiten Allianz aus Bürgerschaft, Gewerbetreibenden und Verwaltung getragen. Stellvertretend stehen hierfür die Einhardstadt Seligenstadt, der Gewerbeverein Seligenstadt von 1894 e.V. und die SeligenStadtMarketing GmbH.

Kontakt: Wirtschaftsförderung Stadt Seligenstadt, Tanja Frisch, 06182 878000, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Pressemitteilung der Stadt Seligenstadt Nr. 7983

 

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