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Freitag, 12 Februar 2021 15:32

Seligenstadt (PM vom 12.02.2021)

Laut Verfügung des Regierungspräsidiums Darmstadt keine Gäste bei Trauungen zugelassen/ Hessenweite Verordnung

Das Standesamt Seligenstadt hat wie alle anderen vergleichbaren Behörden auch in Zeiten von Corona ein fast unverändertes Arbeitsaufkommen. Lediglich die Abläufe ändern sich.

Dazu gehört ein Arbeiten hinter Glasscheiben, die Einhaltung der gängigen Abstands- und Hygieneregeln und das Trauen mal mit wenig und mal ganz ohne Gäste.

Laut aktueller Verordnung sind bis auf Weiteres keine Gäste mehr bei Trauungen zugelassen, lediglich Kinder des Brautpaares unter 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen.

Eine standesamtliche Trauung gilt als reiner Verwaltungsakt, bei dem nur die Anwesenheit des Brautpaares (ggf. mit Dolmetscher oder Betreuer) und einer Standesbeam-tin bzw. eines Standesbeamten zwingend notwendig sind. Trauzeugen sind seit dem 1. Juli 1998 nicht mehr vorgeschrieben.

Diese einheitliche Lösung für Trauungen wurde von der Aufsichtsbehörde der Standesämter im Regierungsbezirk Darmstadt mitgeteilt und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration bestätigt. Mindestens solange der Lockdown anhält ist die Anwesenheit von Gästen bei standesamtlichen Trauungen landesweit zu untersagen.

„Wir bedauern die Einschränkung für unsere Brautpaare, allerdings sind wir für eine landesweit einheitliche Regelung dankbar. Das bringt Klarheit und erspart unnötige Diskussionen. Die Trauungen in unserem schönen Romanischen Haus bleiben aber trotz aller Widrigkeiten ein besonderes Erlebnis, wenn auch im Moment exklusiv für das angehende Ehepaar“, so Erster Stadtrat Michael Gerheim. 

Pressemitteilung der Stadt Seligenstadt Nr. 7962