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Pressemeldungen

Donnerstag, 11 Januar 2018 15:34

(PM vom 11.01.2018)

Jahresbilanz Kämmerei und Stadtkasse

„Zu den wichtigsten Aufgaben einer Kämmerei zählen die Erstellung der Abschlüsse der Vorjahre und die Aufstellung des Haushaltsplans für das folgende Haushaltsjahr. Die Stadtkasse führt die Buchhaltung und wickelt den Zahlungsverkehr ab“, erläutert Bürgermeister Dr. Daniell Bastian die Aufgaben im Überblick.

Bereits Ende März 2017 startete die Kämmerei die Arbeiten zur Aufstellung des Haushaltsplans 2018. Alle Ämter wurden aufgefordert ihren voraussichtlichen Bedarf zu melden. In einer Vielzahl von Budgetgesprächen, die zusammen mit dem Kämmerer, Bürgermeister Dr. Bastian, der Ersten Stadträtin Claudia Bicherl und allen Amtsleitern der Verwaltung geführt wurden, wurde das Ziel erreicht, einen ausgeglichenen Etatentwurf zu erarbeiten. Dieser wurde Ende September dem Magistrat vorgelegt und Mitte Oktober von diesem festgestellt. Ende Oktober wurde der Haushaltsentwurf in die Stadtverordnetenversammlung zur Beratung und Beschlussfassung eingebracht. Nach ausführlicher Behandlung in den Ausschüssen haben die Stadtverordneten mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen SPD, FDP und FWS als auch mit Zustimmung der CDU-Fraktion den Haushalt 2018 beschlossen. Lediglich die Grünen lehnten den Plan ab.

Inhaltlich setzt der Haushaltsplan 2018 die Erfolgsgeschichte aus 2017 fort. Nachdem der Etat im Vorjahr erstmals seit 2009 ausgeglichen war, schließt er für 2018 mit einem kleinen Überschuss von 200.000 Euro. Zusätzlich eröffnen sich in 2018 wieder Spielräume, um in die Unterhaltung als auch den Ausbau der Infrastruktur investieren zu können.

Im Bereich der Jahresabschlüsse hat die Kämmerei die Rückstände der Vorjahre aufgeholt und im zurückliegenden Jahr den Abschluss 2016 aufgestellt. Er liegt der Revi-sion des Kreises Offenbach zur Prüfung vor.
Parallel wurden die Jahresabschlüsse 2014 und 2015 von der Revision geprüft und ohne Beanstandung mit einem uneingeschränkten Prüfungsvermerk versehen. Nach Vorlage der Prüfberichte werden die Abschlüsse Anfang 2018 der Stadtverordneten-versammlung zur Beschlussfassung und Entlastung des Magistrats vorgelegt.

Die Stadtkasse war im vergangenen Jahr zu jeder Zeit liquide. Waren im ersten Halbjahr hierfür noch Kassenkredite mit in der Spitze bis zu 3,5 Mio. Euro erforderlich, konnten ab Sommer alle Auszahlungen aus laufenden Einzahlungen finanziert werden. Insgesamt hat sich die Liquidität im Jahr 2017 von anfangs rd. 2 Mio. Euro auf knapp 5,7 Mio. Euro zum Jahresende erhöht.

„Das führt dazu, dass Seligenstadt nicht am Entschuldungsprogramm der Hessenkasse teilnehmen muss, sondern stattdessen vom Investitionsprogramm des Landes profitieren wird“, macht Bürgermeister Dr. Daniell Bastian erfreut deutlich.
Einziger Wertmutstropfen ist derzeit das so genannte Verwahrentgelt der Banken für Kontoguthaben. Aktuell zahlt die Stadtkasse für Guthaben, die über einem gewissen Sockelbetrag liegen, 0,4 % Strafzinsen.

 

Pressemitteilung der Stadt Seligenstadt Nr. 6861

 

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